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Shizukuishi 

Presse- Information Nr. 01/2008 vom 07. Januar

 
Schüleraustausch zwischen Neckarsulm und Shizukuishi wird fortgesetzt
OB Blust heißt Gäste aus Japan im Rathaus willkommen
 
Der deutsch-japanische Schüleraustausch zwischen Neckarsulm und Shizukuishi ist zu einem festen Bestandteil im Schulleben der Hermann-Greiner-Realschule und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums geworden. Seit 2002 lädt ein Schulprojekt Austauschschüler dazu ein, die jeweils andere Lebensart und Kultur bei wechselseitigen Besuchen kennenzulernen. Dieser Austausch, an dem auch das Hohenstaufen-Gymnasium Bad Wimpfen beteiligt ist, wurde jetzt in Neckarsulm fortgesetzt. Bereits zum vierten Mal begrüßte Oberbürgermeister Volker Blust Gäste aus dem fernen Japan im Rathausfoyer. Shizukuishi zählt 20.000 Einwohner und liegt 550 Kilometer nordöstlich von Tokio in der Provinz Iwate.      
 
An dem siebentägigen Besuch nahmen zehn Schülerinnen und Schüler von der Oberschule Shizukuishi und von Schulen aus der Umgebung teil. Begleitet wurden die japanischen Schüler von Rektor Nobuo Oda, Präsident der „International Relations Association“ Shizukuishi, Studienrat Kazuyuki Miwa und Professor Dr. Uwe Richter von der Landesuniversität Iwate in Morioka. Zusammen mit den japanischen Gästen empfing OB Blust auch vier deutsche Austauschschüler sowie den Rektor der Hermann-Greiner-Realschule, Werner Krebs, und Realschullehrer Julius Würz, auf dessen Initiative das Austauschprogramm zurückgeht. OB Blust freute sich über die Fortsetzung des Schulprojekts und dankte den Verantwortlichen der Realschule, dass sie sich dieser Aufgabe jedes Jahr stellen: „Die Begegnung zwischen den Schulen schlägt eine wichtige Brücke zwischen unseren Ländern und verbindet Menschen, die von einer unterschiedlichen Geschichte, Kultur und Lebensweise geprägt sind.“ Für die Gastschüler werde der Besuch in Neckarsulm „sicher zu einem bleibenden Erlebnis werden“, so Blust.
Auf japanischer Seite hob Rektor Nobuo Oda die Bedeutung des Schüleraustauschs hervor: „Für ein Inselland wie das unsere ist es äußerst wichtig, dass schon die Schuljugend Gelegenheit hat, mit anderen Kulturen in Kontakt zu kommen“. Dass die japanischen Schülerinnen und Schüler bei ihrem Aufenthalt viel lernen und Kontakte knüpfen wollten, versicherte die Austauschschülerin Satomi Shimosawada im Namen ihrer Mitschüler. Hauptziel des Besuches sei es, die deutsche Umwelttechnik kennenzulernen und kulturelle Unterschiede in der Umweltpolitik zu untersuchen. Zu diesem Zweck besichtigen die japanischen Schülerinnen und Schüler unter anderem die Kläranlage des Abwasser-zweckverbandes „Unteres Sulmtal“ in Neckarsulm und den städtischen Bauhof.               

Ein Gegenbesuch sechs deutscher Schülerinnen und Schüler aus Neckarsulm und Bad Wimpfen ist für Mitte Mai geplant. Zur deutschen Besuchsgruppe zählen dann auch vier ehemalige Schüler der Hermann-Greiner-Realschule, die sich zur A-cappella-Musikgruppe „mundARTmonika“ zusammengeschlossen haben. In Japan werden die vier Gesangskünstler als musikalische Botschafter unter anderem im Goethe-Institut in Tokio auftreten. Als musikalische Brückenbauer zwischen den Kulturen erwiesen sich auch die japanischen Austauschschüler. Zum Dank für den herzlichen Empfang im Rathaus sangen sie sowohl das japanische Volkslied „Die rote Libelle“ als auch die deutsche Volksweise „Das Heideröslein“. (snp) 

Pressestelle der Stadt Neckarsulm, Andreas Bracht


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