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Neues aus der HGR

Seit dem 5. Juni weilt eine Gruppe von 14 Schülerinnen und Schülern der Hermann-Greiner-Realschule und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums im Rahmen des traditionellen Schüleraustausches In Japan. Zunächst tauchte man vier Tage in die Megametropole Tokio ein. Dabei machte man u.a. auch einen Abstecher zum "großen Buddha" in der Tempelstadt Kamakura. 



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Am 10.6.2019 ging es dann in den Norden nach Shizukuishi in der Provinz Iwate. Dort sind die Schüler in Gastfamilien untergebracht; sie besuchen mit ihren Gastgebern an einigen Tagen auch den Unterricht an verschiedenen Schulen. Am 16.6.2019 geht es dann wieder zurück nach Neckasulm. Geleitet wird die Reisedelegation wie immer von Julius Würz. 

Neben dem Besuch verschiedener Schulen und der Teilnahme am Unterricht stand auch ein sogenannter Kulturtag auf dem Programm. Dabei erhielten die Schülerinnen uns Schüler am Vormittag eine kleine Einführung in die Kalligraphie; dabei durften sie nach einigen Vorübungen auch selbst ein Blatt gestalten.

13 shizukuishi kalligraphie 01aDer Meister ...

14 shizukuishi kalligraphie 02... und seine Schüler 

Am Nachmittag des Kulturtages wurden dann zunächst alle in Kimonos eingekleidet, bevor man gemeinsam an einer Teezeremionie teilnehmen durfte. 

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25 tempel   P6149688Auftakt zu einer Meditation in einem buddhistischen Tempel in Shizukuishi.

Am 15. Juni 2019 unternahmen wir einen Ausflug in das Städtchen Rikuzentakata an der Pazfikküste. Diese Stadt wurde am 11. März 2011 von einem Tsunami fast völlig zerstört. Eine fast 16 Meter hohe Welle machte das Stadtzetrum innerhalb weniger Minuten fast dem Erdboden gleich. Etwa 1600 Menschen starben und etwa 200 Menschen blieben vermisst. Herr Kono, einer der Überlebenden der Katastrophe berichtete uns in beeindruckender Weise von der Katastrophe und den bis heute sichtbaren Folgen. Von den ehemals über 23000 Einwohnern zogen viele weg; heute leben noch etwa 18000 Menschen in der Stadt, die nach und nach wieder aufgebaut und mit hohen Mauern vor weiteren Katastrophen geschützt wird. Der Aufbau der Grundschule wurde mit Mitteln aus unserer damaligen Spendenaktion "Schulen helfen Schulen" unterstützt.

 30 rikuzentakata   P6159735Das obere Foto zeigt die Stadt Rikuzentakata vor der Katastrophe, das untere danach.

31 rikuzentakata   P6159745Ein Symbol für das Ausmaß der Katastrophe: der einzige Baum der am vormals bewaldeten Küstenstreifen stehen blieb.

Auf dem Weg zurück nach Deutschland machten wir am 16. Jui 2019 noch einmal Halt in Tokio und genossen vom Landmarktower in Yokohama aus den herrlichen Blick auf die Stadt und auf den Mount Futji.
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Ein ausführlicher Reisebericht folgt in der nächsten Ausgabe des HGR-Blickpunkt.

Weitere Fotos vom Aufenthalt in Tokio und Shizukuishu finden Sie in unserer Bildergalerie:  

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